Blumen zum Flumen

 

Die 13. Gärtnerausstellung im OLMA-Areal war sehr schön

 


Zum x-ten Mal schon stellten Gärtnerinnen und Gärtner ihre Gärten in der OLMA-Halle 1.2 aus. "So langweilig, jedes Jahr dasselbe", könnte man denken, doch nein. Der treue Besucher, die treue Besucherin, sie beide können jedes Jahr wieder neue Blumen, neue Pflanzen entdecken in der Halle.

 

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Die Ausstellung hat jedes Jahr ein Thema. Dieses Jahr war dies "Blumen zum Flumen". Es sei bemerkt, dass die Themen jeweils von einer prominenten Persönlichkeit frei gewählt wird. Das diesjährige, von allen Beteiligten als höchst originell eingestufte, Thema verdankt seine Existenz niemand anderem als dem politisierenden Staubbesen, dem Sokrates von heute, Albert Nufer. Dieser sieht den Ursprung seiner Innovation noch vor Augen: "Ein Freund hat mir eine so grosse Blume geschenkt! Sie war so gross, dass sie nirgends auf einem Fenstersims Platz hatte. Und dazu verbreitete sie noch einen Geruch nach edlen Damen. Das wollte ich nicht, und weil es überall so staubig war, benutzte ich sie kurzerhand als Flumer. Dies hatte als positiven Nebeneffekt, dass das behandelte Entstaubte Mobiliar einen ganz sanften blumigen (nicht dämlichen) Geruch hat."

 

Flumerindustrie empört

 

So wurden in dieser Ausstellung vorallem grosse duftende Blumen und Sträucher ausgestellt. Die Flumerinsdustrie war empört ob der "nicht gerechtfertigten Konkurrenz". Man befürchtete in obersten Flumer-Kreisen, dass der Verkauf von Flumern sich drastisch senken, ja gegen null gehen würde. Sie engagierte daher eine Terrororganisation, wie aus Polizeiberichten hervorgeht, die die Halle in Feuer stecken sollte. Aus "kurzzeitiger Zerstreuung", wie die mittlerweile über 80-jährigen Ex-SS-Leute sagen, hätten sie leider die falsche Halle erwischt.

 

„So macht das Abstauben Freude“

 

Die Besucher sind begeistert von der neuen Abstaub-Perspektive. "So macht das Abstauben freude", freut sich eine junge Frau, die an einem der zahlreichen Demonstrationsständen gerade ein barockes Schränklein entstaubt. Nebst den Farben, den Formen und den Düften der Flumer-Blumen wird auch geschätzt, dass sie nach Gebrauch (je nach Sorte 4-10 mal (3-Zimmer-Wohnung)) im Kompost naturlieb entsorgt werden können.

 

Originelle Themenwahl

 

Der Veranstalter, die OGV, die Ostschweizer Gärtner Vereinigung, ist höchst zufrieden mit dem bisherigen Verlauf. So Hans-Jakob Misstehl, Präsident: "Wir machten bisher nur positive Erfahrungen mit der Prominenten-Themenwahl. Durch die oft originelle (vorallem vom linken Lager) Themenwahl werden die Leute angezogen. Es kommen durchschnittlich eine Million Leute pro Tag aus aller Welt. Wir sind daran, zu erwägen, ob wir die Ausstellung auf mehrere Hallen verteilen wollen."

 

Gratis Hunde-Entsorgung

 

Die Ausstellung ist noch bis und mit Sonntag offen, von morgens 7 Uhr bis Abends 19 Uhr. EU-Bürger müssen ein Visum mitbringen. Hunde sind verboten, es steht allerdings am Eingang kostenlos ein Fleischwolf zur Verfügung. Daraus wird garantiert BSE-freies Tiermehl für schweizer Kühe hergestellt.

 

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